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IGS Schüler nahmen zum neunten Mal an der Schulbrücke Europa teil

von A. Schure am
Angelique, Alexia, Soffi, Marvin, Mìko, Paul, Hans, Marius, Thomas und Nelio vertraten die IGS würdevoll in Naumburg zur SchulBrücke Europa.
© 2018
Angelique, Alexia, Soffi, Marvin, Mìko, Paul, Hans, Marius, Thomas und Nelio vertraten die IGS würdevoll in Naumburg zur SchulBrücke Europa.
(TS) Brücken schaffen im herkömmlichen Sinn eine Verbindung zwischen Ufern, Tälern oder Bergen, zum Überspannen von Hindernissen, Flüssen oder Straßen. Eine Verbindung schaffen zwischen Ländern, Menschen und Mentalitäten zwischen Geschichte, Politik und Kultur – das sind Aufgabe und Ziel der SchulBrücke Europa.

Dieses Bildungs- und Kulturprojekt der Deutschen Nationalstiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und der Europäischen Jugendbegegnungs- und Jugendbildungsstätte Weimar entwickelte mittlerweile ein europaweites Netzwerk bestehend aus über 30 Schulen, von denen die IGS „Grete Unrein“ seit 2008 ein Teil ist.

Die Schulbrücke findet zweimal im Frühjahr und zweimal im Herbst eines Jahres statt. Tagungsorte sind Jugendgästehäuser in bekannten deutschen Städten, wie z.B. Dresden, Weimar, Hamburg oder Stuttgart. An jeder SchulBrücke nehmen sechs Schulen mit jeweils 8 Schülern teil. Ziel dieses Kultur- und Bildungsprojektes ist die Zusammenführung von Schülern verschiedener europäischer Nationen während der 9 Projekttage.

Vom 01.03.-09.03.2018 arbeiteten insgesamt 44 Schülerinnen und Schüler aus Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen), Noordwijk (Niederlande), Presov (Slovakei), Zarbze (Polen) und Stara Zagora (Bulgarien) gemeinsam in Heidelberg am Thema „Die Transformation Europas – Woher? Wohin?“.
Am Bahnhof in Naumburg empfingen uns die Mitarbeiter der EJBW freundlich. Dieser erste positive Eindruck bestätigte sich während der gesamten Woche. Bereits im Vorfeld bereiteten wir uns auf das Projekt vor, lasen einen 30seitigen Reader und erstellten verschiedene Präsentationen, denn schon am nächsten Tag stellte jede Gruppe ihre Heimatschule, -region und -land vor. Dadurch bekamen wir einen Einblick in den Schulalltag der Schüler aus anderen europäischen Ländern. In abwechslungsreichen Spielen zum Kennenlernen kam es zu ersten Begegnungen aller Teilnehmer. Ein Höhepunkt des interkulturellen Austausches war das internationale Buffet am zweiten Abend. Jede Gruppe brachte landestypische kalte Speisen mit und präsentierte sich somit kulinarisch. Außerdem stellte auch jede Gruppe ihre Heimatstadt und die Heimatregion vor.
In den folgenden Tagen gab es vielfältige Bildungsangebote zur europäischen Geschichte und zur aktuellen europäischen Politik. In national gemischten Gruppen arbeiteten die Jugendlichen zu den Themen Bildung, Werte, Demokratie, Menschenrechte, Krieg, Frieden, Ökonomie und Ökologie. Gemeinsam erstellten sie einen mehr als 10m langen Zeitstrahl. In den letzten beiden Tagen entwickelten die Schülerinnen und Schüler realistische Zukunftsvision zu Europa anhand verschiedener Themenbereiche, wie z.B. Umweltschutz, digitale Kommunikation oder Sicherheitspolitik. Sie verfassten Briefwechsel, Fabeln oder eigene Gesetze. Mit der Übergabe der Zertifikate und einer Abschlussfeier endete am Donnerstagabend das offizielle Programm.

Während der Schulbrücke knüpften sich neue Freundschaften, wurden wichtige Alltagserfahrungen ausgetauscht und das Bewusstsein für die eigene und andere Kulturen geschärft. Die Organisation des Seminars und vor allem das Programm erwiesen sich als hervorragend und nachhaltig.

Im nächsten Jahr geht es vom 21.-29.03.2019 nach Greifswald. Interessierte Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse können sich ab sofort bei Herrn Schenk melden.

     
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